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Zusätzliche Fahrten

Latein-Sprachfahrt nach Rom

Antike lebendig erfahren

An der Viktoriaschule gibt es seit dem Schuljahr 2018/19 die Gelegenheit, an einer fünftägigen Romfahrt teilzunehmen. Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Latein als zweite Fremdsprache belegt haben, und bietet ihnen die Möglichkeit, Orte, von denen sie in den Lehrbüchern seit Sprachbeginn so viel gelesen haben, unmittelbar live zu erleben. Endlich einmal können sie so Latein und seine Fachinhalte hautnah erfahren und dabei hoffentlich feststellen, dass das Fach weniger trocken ist, als sie vielleicht bislang gedacht haben.

Dementsprechend liegt der Schwerpunkt der Lateinsprachfahrt auch auf den antiken Bauwerken in Rom und darauf zu erfahren, wie die Antike vor Ort noch überall greifbar ist, allerdings wird, ganz getreu unserer religiösen Ausrichtung, auch Christliches angemessen berücksichtigt.

Um auch wirklich unmittelbare Erfahrungen zu machen, verzichten wir in Rom auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und erlaufen uns alles – was aber auch, das ist ja das Schöne, problemlos möglich ist. Die Fahrt ist in den Fachunterricht integriert, denn die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, Referate vorzubereiten, mit denen sie in Rom ihre MitschülerInnen über die Sehenswürdigkeiten informieren. Eine Auswahl der üblichen Referatthemen und somit auch der besichtigen Orte gefällig? Z.B. das Forum Romanum, das Kolosseum, die Diokletiansthermen, das Pantheon, die Ara Pacis und und und. Einige Woche nach der Fahrt gibt es stets ein Abschlusstreffen, bei dem gemeinsam ein Rückblick (z.B. durch Fotos) auf die Fahrt geworfen wird.

Spätestens da wird vielen klar, was sie doch Tolles sehen konnten.

Bericht von der Romfahrt vom 03.02. – 07.02.2020 

(Text und Bilder von Karla Heßling)

Am Montag, dem 03.02.2020, ging es los Richtung Rom. Wir trafen uns alle am Aachener Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam zum Flughafen Düsseldorf. Wir waren alle total aufgeregt, aber der Flug funktionierte reibungslos. Um Viertel vor sieben kamen wir im Hotel an und nahmen dort die Zimmeraufteilung vor. Anschließend unternahmen wir noch einen Spaziergang zum Kolosseum und genossen die Aussicht.

Der nächste Tag begann, wie auch die nächsten Tage, mit einem Frühstück in einer kleinen, typisch italienischen Bar wenige Meter vom Hotel entfernt und im Anschluss gingen wir zum Forum Romanum, wo wir den den ersten Schülervortrag hörten.

Im Anschluss erhielten wir durch eine seit 30 Jahren in Rom lebende Deutsche noch eine sehr interessante Führung über das Forum Romanum und durch das Kolosseum. Nach einer kleinen Mittagspause besichtigen wir noch den Circo Massimo, das Forum Boarium, den Janusbogen, die Bocca della Veritá und die Santa Maria in Cosmedin und hörten dort ebenfalls Vorträge von Mitschülern und Mitschülerinnen. Am Abend gingen wir in einem netten Restaurant (La Base) unweit des Hotels essen.

Um den Abend noch nett ausklingen zu lassen, unternahmen wir einen Spaziergang zum Trevi-Brunnen. Der Brunnen war ziemlich groß und schön, vor allem, weil er im Dunkeln so schön angestrahlt wurde.

Romfahrt 2020 Bild 01
Colosseum bei Nacht
Fontana di Trevi
Forum Romanum

Am Mittwoch liefen wir zu den Päpstlichen Stätten und sahen uns den Petersdom von innen an. Wir mussten lange warten, bis wir in den Dom durften, aber es hat sich sehr gelohnt. Die mit Gold verzierten Wände, Decken und Stauten waren sehr beeindruckend.

Nach einem kleinen Mittagssnack kamen wir nach einem kurzen Weg bei der Ara Pacis an, wo Vorträge zum Vatikanischen und Kapitolinischen Museum, zur Villa Borghese und zum Museo Nazionale Romano hörten, damit wir uns entscheiden konnten, in welches Museum wir am nächsten Tag gehen möchten. Leider war es nicht mehr möglich, die Karten online zu buchen, obwohl das hätte möglich sein sollen, und wir konnten deswegen doch nicht in die Museen.

Nach den Vorträgen gingen wir ein kurzes Stück zum Augustusmausoleum. Anschließend unternahmen wir einen Spaziergang am Tiber und kamen dabei auf dem Rückweg an der Spanischen Treppe vorbei. Im Hotel angekommen, ruhten wir uns ein wenig aus, spielten etwas, bevor wir zu Abend aßen.

Am Donnerstag besichtigten wir die Lateranbasilika und die Scala Santa. Nach einem Fußweg zum Pantheon hörten wir dort einen Vortrag und wurden in Gruppen aufgeteilt, in denen wir eine Altstadtrallye unternahmen. Somit konnten wir Rom nochmal auf eigene Faust erkunden. Da es unser letzter Abend war, gingen wir in Kleingruppen essen.

Romfahrt 2020 Bild 04
Romfahrt 2020 Bild 05

Am letzten Tag mussten wir früher aufstehen, um unsere Koffer zu packen. Nach dem Frühstück gingen wir zu den Kirchen San Pietro in Vincoli und zu Santa Maria Maggiore, die in der Nähe des Hotels lagen. Mittags wurden wir mit dem Bus abgeholt und es ging für uns wieder nach Hause.

Als wir in Köln gelandet waren und alle unsere Koffer eingesammelt hatten, ging es mit dem Zug nach Aachen zurück.Dort endete unsere Reise. Wir waren alle traurig, dass die Romfahrt schon zuende war. Es war für alle eine wirklich tolle Fahrt und zu Hause hatten wir viel zu erzählen.

Romfahrt 2020 Bild 06
Romfahrt 2020 Bild 07
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Zusätzliche Fahrten

Reimsaustausch

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Reims

„Kann man hier wohnen?“

Kurz nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Jahr 1963 und dem Beginn der deutsch-französischen Freundschaft folgten diesem Schritt u.a. die Städte Aachen und Reims. So gingen 1967 die beiden Städte eine Partnerschaft ein, der sich bald auch Schulen anschlossen und vor über 50 Jahren entstand letztlich die Verbindung zwischen der Viktoriaschule Aachen und dem Lycée Jean Jaurès in Reims. Die Schulen vereinbarten, dass in jedem Schuljahr eine französische Schülergruppe eine Woche in Aachen und ihre Aachener Partner eine Woche in Reims verbringen sollten. Wer Französisch bzw. Deutsch lernt und in der 10. Klasse (G 8 in der neunten) ist und wen die Informationen und Berichte neugierig gemacht haben, kann sich für die Teilnahme bewerben. Sogenannte „Personalbögen“, die die künftigen TeilnehmerInnen sorgfältig ausfüllen, helfen, möglichst gut zueinander passende Austauschpartner zu finden. Besonderes Augenmerk wird dabei gelegt auf den Punkt „Persönliche Interessen“. Auf dem offiziellen Programm stehen Aktivitäten wie Unterrichtsbesuche, geführte Stadtspaziergänge, Besuche von interessanten Betrieben, Ausflüge u.v.a.m. Ein fester Punkt, der traditionell zum Programm jedes Austauschs gehört, ist der Empfang der Gäste im Rathaus bzw. „Hôtel de Ville“.

Der Abbau von Klischees

Kommt es dennoch zu Problemen, hilft eigentlich immer der gute Wille, sich zu verständigen. Es ist nämlich ein grundlegendes, wichtiges Anliegen beider Schulen, dass Schülerinnen und Schüler sich in Toleranz und Gesprächsbereitschaft üben. Auch um mit Klischees aufzuräumen eignet sich der Reimsaustausch. So stellte sich in einem Austauschjahr heraus, dass Franzosen für Deutsche womöglich ungewöhnliche Essgewohnheiten haben, diese jedoch auch sehr von der Vorstellung, es gäbe dort nur Croissants, Baguette und Käse, abweichen können. Berichten zu Folge war z.B. eine französische Gastfamilie kulinarisch der Art talentiert, dass täglich ein anderes Erbsengericht gereicht wurde.

Der Bericht einer Schülerin

Viele SchülerInnen verbinden mit dem Reimsaustausch einige unvergessliche Erlebnisse. So auch der Ausflug zu einem berühmten Champagner Hersteller in Ay. Alles ging seine gewohnten Bahnen, wir besichtigten die Champagnerkeller in einer französischen Führung und machten uns anschließend wieder auf den Heimweg. Pünktlich, ca. eine viertel Stunde zu früh, warteten wir am Bahnhof auf den Zug nach Hause. Das heißt, wenn man es denn Bahnhof nennen kann. Das Bahnhofsgebäude war geschlossen und allem Anschein nach auch seit 50 Jahren schon nicht mehr geöffnet worden. Während wir die Sonne genossen und das Beste daraus machten, setzte sich Frau Kuck mit dem Informationsbüro der französischen Bahn in Verbindung. Das Ergebnis war niederschmetternd, unser Zug fiel aus, der nächste kam in frühestens zwei Stunden. Wir saßen also fest. Um das Warten etwas gemütlicher zu gestalten, teilten wir uns in die Wartehäuschen auf beiden Seiten der Bahnstrecke auf. Dies erwies sich als klug, denn das schöne Märzwetter erinnerte schnell an einen regnerischen Apriltag, als es anfing wie aus Eimern zu schütten. Zum Glück waren wir auf alles vorbereitet und bald fühlten wir uns wie in einem Zelt. Mehrere Regenschirme wurden aufgestellt, um den Regen davon abzuhalten ins Häuschen herein zu regnen, Mützen und Schals wurden an die Frierenden verteilt und als wir anfingen unsere restlichen Lunchpakete zu teilen, glich das Ganze einem gemütlichen Abenteuerpicknick. „Kann man hier wohnen?“ fragten wir uns oft. Dieser Satz wurde die repräsentative Überschrift dieses Ereignisses, die noch heute existiert. Als es nach einer Stunde Picknick dann doch etwas kalt wurde, kehrten wir in ein Café in Ay ein. Der Besitzer des Cafés war sehr freundlich und plauderte gesellig mit uns. Alle hörten gespannt zu. Hier merkte man den Unterschied zwischen einer französischen Champagner-Führung und gesprochenem Alltagsfranzösisch sehr deutlich an der Aufmerksamkeit unserer MitschülerInnen. Es war sehr interessant und faszinierend, sich mit einem Einheimischen unterhalten zu können, sein eigenes Französisch anzuwenden und das Gesprochene zu verstehen. Als wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof machten, überlegten wir schon, wo wir übernachten könnten, falls der Zug nochmal ausfallen sollte. Zum Glück war dies nicht der Fall, denn der Zug kam. Ein für uns sehr witziges Erlebnis, das uns in der Gruppe zusammengeschweißt hat.

Der Reims-Austausch war eine unvergessliches Erfahrung. Er ist nur zu empfehlen. Wir sind sehr begeistert von der Mischung aus Ernst und Spaß, den man dabei haben kann.

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Datenschutz

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4.5. YouTube
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4.7. Kontaktaufnahme per E-Mail
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5. Betroffenenrechte
Sie haben als betroffene Person das Recht auf Auskunft nach § 19 DSG-EKD, das Recht auf Berichtigung nach § 20 DSG-EKD, das Recht auf Löschung nach § 21 DSG-EKD, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach § 22 DSG-EKD sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit nach § 24 DSG-EKD. Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (§ 46 DSG-EKD in Verbindung mit §39 DSG-EKD).

6. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling
Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling erfolgen nicht.

7. Mitteilungspflichten des Verantwortlichen
Wir teilen gemäß § 23 DSG-EKD allen Empfängern, denen Ihre personenbezogenen Daten offengelegt wurden, jede Berichtigung oder Löschung ihrer personenbezogenen Daten oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach §§ 20-22 DSG-EKD mit, es sei denn, die Mitteilung ist unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
Wir unterrichten Sie über die Empfänger, wenn Sie dies verlangen.

8. Widerspruchsrecht
Sie haben das Recht gemäß § 25 DSG-EKD, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von § 6 Ziffer 1, 3, 4 oder 8 Widerspruch einzulegen. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Der Widerruf kann formfrei erfolgen und sollte gerichtet werden an:

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Warmweiherstraße 4-8
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9. Recht auf Widerruf der Einwilligung in die Verarbeitung der personenbezogenen Daten
Sie haben gemäß § 11 Abs. 3 DSG-EKD das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird hiervon nicht berührt. Damit gilt der Widerruf immer nur für die nach dem Widerruf geplante Verarbeitung. Der Widerruf ist formlos möglich. Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, eine andere (gesetzliche) Grundlage gestattet dies. Erfolgt jedoch ein Widerruf und es liegt kein anderer Erlaubnistatbestand vor, so müssen gemäß §21 Abs. 1 Ziffer 3 DSG-EKD die personenbezogenen Daten auf Ihren Wunsch hin unverzüglich gelöscht werden. Der Widerruf kann formfrei erfolgen und sollte gerichtet werden an:

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Soziales Engagement

Streitschlichtung

Ansprechpartnerin: Anne Maria Ewen

Titel der AG/des Angebots: Streitschlichterausbildung

An welche Zielgruppe richtet sich die AG/das Angebot? An Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8

Wann findet die AG/das Angebot statt? Mittwochs, Beginn 5. Stunde (13.00 Uhr), Ende spätestens 14.30 Uhr

Was muss ggf. mitgebracht werden? Interesse und Freude an der Lösung von Konflikten und ein Schnellhefter für die Unterlagen

Was ist Streitschlichtung? Wenn zwei sich streiten, helfen ein Dritter und ein Vierter. Aus diesem Grund bilden wir seit nunmehr zwölf Jahren Streitschlichterinnen und Streitschlichter aus, die nach ihrer Ausbildung eigenverantwortlich in Zweierteams Streit und Konflikte ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler an der Schule besprechen und lösen. Die StreitschlichterInnen sind die unparteiischen Dritten und Vierten, die von den Streitenden akzeptiert werden. Da sie sich mit den meist jüngeren SchülerInnen auf Augenhöhe befinden, können sie sich gut in deren Konflikte hineinversetzen. Wichtig ist, dass bei der Schlichtung keine Lehrkräfte anwesend sind. Die gefundenen Lösungen, mit denen die beiden Streitenden einverstanden sind, werden schriftlich festgehalten. Durch das erzielte Einvernehmen gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner. Ehrensache: Die SchlichterInnen behalten natürlich alles Gehörte für sich.

Wie wird man Streitschlichterin bzw. Streitschlichter?

Die interessierten SchülerInnen aus der 8. Jahrgangsstufe werden im ersten Halbjahr in der AG zu StreitschlichterInnen ausgebildet. In der AG, die einmal wöchentlich stattfindet, lernen die SchülerInnen die fünf Schritte des Streitschlichtungsgesprächs kennen:

  1. Schlichtung einleiten
  2. Sichtweisen klären
  3. Konflikt erhellen
  4. Gemeinsam nach Lösungen suchen
  5. Vereinbarungen treffen.
Streitschlichtung02
Übungen in der AG, von links: Christina Alvarez-Brückmann, Carlotta Meyer, Florian Lange, beide 9b; Fotografin: Alina Hanika

Durch Übungen und Rollenspiele werden diese einzelnen Schritte eingeübt. Es werden auch begleitende Spiele zur Stärkung der sozialen Kompetenzen eingesetzt, was den Streitschlichterinnen und Streitschlichtern auch im Umgang mit eigenen Konflikten zu Gute kommen kann. Auch die Schulung in der Gesprächsführung kann ihnen persönlich nutzen. Die abgeschlossene Ausbildung wird in einem Zertifikat offiziell bescheinigt. Die Schlichtertätigkeit wird auf dem Zeugnis vermerkt. Nach ihrer Ausbildung sind die StreitschlichterInnen ein Jahr lang tätig bis zum 2. Halbjahr der 9. Klasse, solange bis sie von den neu ausgebildeten SchülerInnen des folgenden Jahrgangs abgelöst werden.

Wo und wann finden die Streitschlichtungsgespräche statt?

Die Streitschlichtungsgespräche finden in der Regel in den großen Pausen im eigenen Schlichterraum, R 138, statt.

Aachen, Viktoriaschule, 7.12.2019: Tag der offenen Tür. Schülerinnen führen vor, wie die Streitschlichtung in der Viktoriaschule arbeitet.
Das Streitschlichtungsgespräch von links: Stella Martins und Anya Penalosa, beide EF, im Gespräch, Fotograf: H.-J. Serwe

Mit der Streitschlichtung möchten wir erreichen, dass die streitenden SchülerInnen freiwillig gemeinsame Lösungen für ihre Probleme mit Hilfe anderer SchülerInnen, den StreitschlichterInnen, finden, anstatt diese Konflikte möglicherweise gewaltsam auszutragen.

Erschienene Beiträge zur Streitschlichtung:

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Fächer

Musik

Das Fach Musik an der Viktoriaschule

Musik und Klang in allen Erscheinungsformen ist Gegenstand des Unterrichts.

Wir erproben und gestalten Musik auf Instrumenten aller Art: Von Boomwhackers über Monochorde zu Percussion, Stabspielen und Keyboards, auf denen eine ganze Klasse zusammen spielen kann. Wir experimentieren mit digitalen Formen des Musizierens auf iPads und natürlich wird im Unterricht auch gesungen. Schüler*innen, die ein Instrument spielen, erhalten Gelegenheit, es im Unterricht vorzustellen.

Wir hören Musik und sprechen über sie, lesen Texte und erörtern Bedeutungen, Entwicklungen und Verwendungen von Musik. Wir entdecken Verbindungen von historischen Entwicklungen und zeitgenössischen Strömungen. Wir untersuchen und erproben Arten der Notation von Musik und besuchen gemeinsam Konzerte und Aufführungen im Musiktheater.

Die Schüler*innen durchlaufen in bis zu neun Jahren Unterricht einen Lehrgang, der verschiedene Aspekte der Musik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Vom spielerischen Erleben in der Unterstufe bis hin zu wissenschaftspropädeutischem Arbeiten in der Oberstufe. Der Spaß an der Musik kommt dabei nicht zu kurz.

Neben dem normalen Musikunterricht bietet die Viktoriaschule eine Streicherklasse an: Schüler*innen können dabei in den Klassen 5 und 6 ein Streichinstrument im Klassenverband gemeinsam als großes Orchester im Vormittagsunterricht erlernen.

Außerdem bietet die Viktoriaschule viele Musik-Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag an. Es gibt drei Chöre – je einen für die Unter-, Mittel- und Oberstufe, ein Orchester und eine Bigband. Nähere Informationen zu den einzelnen AGs befinden sich auf der Homepage.

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Zusätzliche Fahrten

„Wir hören die Stimme der Erde von Auschwitz“

Bericht zur jährlichen Gedenkfahrt der Viktoriaschule Aachen

„Auschwitz steht für das unfassbare Verbrechen der Nationalsozialisten gegen die Menschlichkeit.“ Die Gedenkfahrt nach Auschwitz hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern diesen Satz begreifbar zu machen. Gerade heute, angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, gewinnen Gedenkfahrten wie die der Viktoriaschule Aachen eine noch stärkere Bedeutung. Jedes Jahr besuchen zwanzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF mit zwei begleitenden Lehrerinnen und Lehrern die Lager in Auschwitz und Auschwitz-Birkenau.

Bereits im Vorfeld der Fahrt beschäftigt sich die Gruppe mit wichtigen Fakten zur Zeit des Nationalsozialismus und zur Judenverfolgung und -vernichtung durch das nationalsozialistische Regime. Allerdings wird immer wieder deutlich, dass es unmöglich ist, sich vorzustellen, was in den Lagern passiert ist. Die zunehmende zeitliche Distanz zum Holocaust stellt für die Teilnehmer eine zusätzliche Hürde bei der Erschließung des Themas dar; mit den geschichtlichen Daten allein kann den ca. 15jährigen Schülern Bedeutung und Ausmaß des Holocaust nicht nahegebracht werden. Daher setzt sich die Gruppe während der Fahrt mit Einzelschicksalen (von Zeitzeugen, im Film und in Ausstellungen) auseinander, die eine weitgehende Identifikation mit den Opfern ermöglichen. Nach der Anreise besichtigen wir noch am Ankunftstag die Synagoge von Oświęcim und lernen dort grundsätzliches über die jüdische Kultur und den jüdischen Glauben. Das Wissen über den Holocaust wird an den beiden darauffolgenden Tagen im Laufe von zwei jeweils vierstündigen Führungen im Stammlager und im Vernichtungslager intensiviert. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, in Kleingruppen die Länderausstellungen im Stammlager zu besuchen, um sich Dokumente, Berichte und Gedenkstätten in Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen.

Das über Auschwitz erlangte Wissen und auch der Prozess des Nicht-Verstehens beschäftigt jeden Besucher. Und so kommt es bei jeder der Gedenkfahrten zu einem beobachtbaren Reifeprozess der Schülerinnen und Schüler, der mal im Stillen mit sich selbst, mal in der Gruppe vollzogen wird: „Wenn ich damals gelebt hätte, was hätte ich getan?“ Gerade als Deutscher beginnt man in Auschwitz, seine Identität zu hinterfragen, vielleicht sogar seine Familiengeschichte aufzuarbeiten und Gefühle der Scham und der Schuld aufzubauen, wenn man durch die Lager geht, sämtliche Dokumente lesen und Tonaufnahmen verstehen kann. Unsere Aufgabe als Lehrerinnen und Lehrer ist es, das Gefühl der Schuld, das viele Schülerinnen und Schüler erleben, wahrzunehmen und zu verdeutlichen, dass wir heute zwar nicht mehr verantwortlich sind für die Vergangenheit, wohl aber für das, was in Gegenwart und Zukunft geschieht. Automatisch verleitet der Besuch in den Lagern zu einem Austausch. Meistens sehr emotional, sehr intensiv und sehr offen tauschen sich die Schüler und Kollegen über Gesehenes, Gelesenes, Gefühltes und Gedachtes aus. Dabei ist die Konstellation sekundär: in Kleingruppen, in der ganzen Gruppe der Teilnehmer, ob Schüler untereinander, Lehrer untereinander oder altersgemischt – jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist dankbar dafür, dass man innerhalb der Gruppe so offen ins Gespräch kommen und all das teilen kann, was einen beschäftigt und bewegt. Auch im weiteren Verlauf und nach der Fahrt gibt es Möglichkeiten einen Dialog zu führen: sei es am vorletzten Tag der Fahrt beim Besuch der Stadt Krakau, bei deren Stadtführung man sich gut sowohl über die polnische Geschichte als auch über die polnische Gegenwart informieren kann oder nach der Rückkehr im Gespräch mit Familie und Freunden. Einen besonderen Dialog bietet das Zeitzeugengespräch, bei dem wir uns alle bewusst sind, dass sich diese Gelegenheit wohl nicht mehr lange bieten wird. Als Schule der Evangelischen Kirche ist es uns wichtig, christliche Werte zu vermitteln und nach ihnen zu handeln. Die Gedenkfahrt nach Auschwitz entspricht in ihrer Anlage und Durchführung diesem Leitgedanken unseres Schulprofils. Ob die Schülerinnen und Schüler während der Fahrt das Gespräch mit Gott suchen oder in ihrem Glauben gestärkt werden, wissen wir nicht. Es ist aber zu beobachten, dass alle die abschließende von Schülern geleitete Andacht wertschätzen und die darin eingebettete Schweigeminute nutzen, um der Menschen zu gedenken, die unter den Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes leiden mussten.

„Wir alle haben den Auftrag, eine Welt zu schaffen, in der alle miteinander befreundet sein können.“ Ein großes Ziel angesichts der aktuellen Entwicklungen, das es sich aber zu verfolgen lohnt – dies ist allen Teilnehmern der Fahrt jedes Jahr klar.

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Französisch

Das Fach Französisch an der Viktoriaschule

„Je ne parle pas français – aber bitte red‘ weiter“. Diese Liedzeile der Sängerin Namika scheint nicht nur allseits bekannt, sondern spiegelt auch die gewandelte Rolle der französischen Sprache in Zeiten der Globalisierung wider. Nicht nur die Popmusik wird von französischsprachigen Texten geprägt, auch Politik, Wirtschaft und Bildung werden weltweit immer mehr durch die französische Sprache bereichert. Französisch nimmt heutzutage Platz 5 der meistgesprochenen Sprachen weltweit ein.

An unserer Schule wird Französisch ab Klasse 7 als zweite Fremdsprache und ab Klasse 9 als dritte Fremdsprache angeboten. In der Sekundarstufe II kann das Fach sowohl als Grundkurs als auch (bei ausreichender Schülerzahl) als Leistungskurs gewählt werden. Für unsere 6. Klassen bieten wir Schnupperkurse an. In jeweils sechs Unterrichtsstunden lernen die Schülerinnen und Schüler Französisch und Latein als Wahloptionen für die zweite Fremdsprache ab Klasse 7 kennen. Die Kurse werden dann entsprechend der Wahlen so eingerichtet, dass alle Schülerinnen und Schülern die jeweils gewünschte Sprache lernen können.

In der Sekundarstufe I arbeiten wir mit dem Lehrwerk Série jaune aus der Reihe Découvertes von Klett, das den Lernenden die französische Sprache hinsichtlich kommunikativer Kompetenzen in Alltagssituationen vermittelt. Motivierender Unterricht, Freude am Lernen und das Erproben der neugelernten Sprache sind uns wichtig, deshalb ergänzen wir unseren Unterricht neben außerschulischen Angeboten (siehe nächster Punkt) durch authentisches Material, wie zum Beispiel Comics, aktuelle Lieder, Filme und Spiele.
In der Oberstufe führen wir die Lernenden zum Zentralabitur. Neben der Vorbereitung auf die verbindlichen Abiturthemen möchten wir auch in der Sekundarstufe II den Unterricht authentisch und breit gefächert gestalten. Lektüren, Filme und gesellschaftliche wie auch kulturelle Aspekte sollen das Interesse an unserem Nachbarland wecken. Neben „Poetry Slams“, Rollenspielen, Analyse von Filmsequenzen und Reflexion der Sprache stehen literarische Werke wie auch Wiederholungen von grammatikalischen Strukturen und der Erwerb von Methodenkompetenzen im Fokus des Unterrichts. Zu diesem Zweck verwenden wir in den letzten zwei Schuljahren die „Abi-Grammatik“ vom Klett-Verlag.
Zur Förderung der Mündlichkeit und als Vorbereitung auf das mündliche Abitur ersetzen wir sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Oberstufe jeweils eine Klassenarbeit bzw. Klausur durch eine mündliche Prüfung.

Wie bereits erwähnt, liegt uns viel daran unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben Gelerntes praktisch anzuwenden und einen Transfer vom Unterricht in die Lebenswirklichkeit herzustellen.
Neben Besuchen der Cinéfête (primär in Klasse 9 und Stufe EF) sieht unser Curriculum in der 8. Klasse eine Fahrt nach Verviers und ein Jahr später in der 9. Klasse eine Exkursion nach Lüttich vor. Dort treten die Lernenden mit Hilfe einer Rallye in Kontakt mit der frankophonen Bevölkerung Belgiens und erproben ihre bisher erlernten kommunikativen Kompetenzen.

Da uns auch ein kultureller Austausch am Herzen liegt, besteht in Klasse 10 das Angebot an einem Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Reims teilzunehmen. Im Gegensatz zu den eintägigen Exkursionen nach Belgien tauchen die Schülerinnen und Schüler in Reims in ein neues Familienleben ein und lernen die französische Kultur im Alltagsleben kennen.

 

Foto vom Reimsaustausch
Foto vom Reimsaustausch

Zusätzlich unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler bei der Suche einer Austauschpartnerin/eines Austauschpartners, wenn sie angelehnt an das Programm Brigitte Sauzay eine längere Zeit im französischsprachigen Ausland verbringen wollen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Fachschaftsarbeit ist das Fördern und Fordern. Neben Förderstunden in Klasse 7 und 9, haben Schülerinnen und Schüler, die sich zusätzlich zum Französischunterricht mit der französischen Sprache beschäftigen möchten, die Möglichkeit das Sprachdiplom DELF in verschiedenen Sprachniveaus abzulegen. Im Unterricht, wie auch in zusätzlichen Treffen bereiten wir die Schülerinnen und Schüler gezielt darauf vor. Darüber hinaus bieten wir den Lernenden die Chance, am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen teilzunehmen.

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Fächer

Englisch

Das Fach Englisch an der Viktoriaschule

Englisch ist die erste schulische Fremdsprache für alle Schülerinnen und Schüler der Viktoriaschule. Damit bereitet der Englischunterricht den Boden für das Erlernen weiterer Fremdsprachen (an der Viktoriaschule sind dies Latein, Französisch und Spanisch). Gleichzeitig nimmt das Englische in unserer Welt eine besondere Rolle ein, indem es viele gesellschaftliche Bereiche stark prägt, z.B. internationale Kontakte, Filme und Musik, Technik, Forschung und Wissenschaft und die Arbeitswelt. Daher erkennen die Schülerinnen und Schüler bei dieser Fremdsprache besonders klar, wie nützlich ihre Beherrschung ist. An der Viktoriaschule wird in 60-Minuten-Stunden unterrichtet, wovon der Fremdsprachenunterricht profitiert, da 60 Minuten ideal der Aufmerksamkeitsspanne der Schülerinnen und Schüler entsprechen und zudem die Möglichkeit eröffnen, neue Strukturen ohne zu großen Zeitdruck kennenzulernen und angemessen einzuüben. Überdies bedeuten die 60-Minuten-Stunden gleichmäßige Einheiten (an Stelle eines Wechsels von Einzel- und Doppelstunden). Die in der Stundentafel vorgeschriebenen Unterrichtszeiten werden dabei für die Klassen 5 und 6 sowie 7-10 exakt umgerechnet (z.B.: vier Stunden à 45 Minuten entsprechen drei Stunden à 60 Minuten). Der Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern wichtige Fertigkeiten und Fähigkeiten, z.B. bei Erwerb und Anwendung neuen Wortschatzes und grammatikalischer Strukturen, sowie landeskundliche Kenntnisse vermitteln, aber vor allem auch Freude am Sprachenlernen und Interesse für andere Kulturen wecken. Aus unserer Sicht bietet das Lehrwerk „access“ (G9) des Cornelsen-Verlags gute Möglichkeiten, diese Ziele zu erreichen. Insbesondere gelingt es damit, die im Kernlehrplan vorgesehenen Kompetenzen den Schülerinnen und Schülern auf motivierende Art und Weise nahezubringen.

Auf Sprachrichtigkeit in Aussprache, Schreibung und Grammatik wird von Beginn an Wert gelegt. Gleichzeitig wird auch der kreative Umgang mit der Sprache (mündlich wie schriftlich) gefördert, z.B. durch Dialogübungen, Rollenspiele, fiktive Interviews, Bewerbungsschreiben, Präsentationen und Diskussionen, jeweils dem sprachlichen Vermögen und dem Alter und Wissen der Lernenden angemessen. Das Lese- und Hörverstehen wird zunächst mit den entsprechenden Lehrbuchtexten bzw. Hörtexten auf der zugehörigen CD geschult. Im Laufe der Sekundarstufe I kommen immer mehr authentische Lese- und Hörtexte hinzu, z.B. Songtexte, Dramenszenen, Zeitungsartikel sowie in Klasse 8 oder 9 eine erste narrative Ganzschrift als Lektüre.

Inhaltlich setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Großbritannien und den USA, in der Mittelstufe aber auch mit weiteren Ländern, in denen Englisch gesprochen wird, auseinander. Dabei geht es um Familienleben und Schule, die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen, und natürlich auch um Städte und Landschaften samt ihren Sehenswürdigkeiten, historische Entwicklungen und gesellschaftliche Fragen. Immer wieder wird den Aachener Jugendlichen deutlich, was sie mit den Jugendlichen in anderen Ländern verbindet, aber auch, an welchen Stellen ihre Erfahrungen von denen englischer oder amerikanischer Jugendlicher abweichen. Dadurch können sie auch ihre eigene Situation reflektieren.

Am Ende der Mittelstufe besteht für Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, am Halifax-Austausch teilzunehmen.

Der Englischunterricht in der Sekundarstufe II baut auf den sprachlichen und methodischen Grundlagen auf, die die Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I erworben haben. In der Oberstufe arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Green Line“ vom Klett Velag, ergänzt durch eine Vielzahl weiterer authentischer Texte und Materialien. Die Themen reichen von „Growing up“ bis hin zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit.

Englisch ist ein beliebtes Leistungskursfach an der Viktoriaschule: Üblicherweise wählen etwa 50 % der Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs Englisch als Leistungskurs!

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Deutsch

Das Fach Deutsch an der Viktoriaschule

Die Viktoriaschule vermittelt den Schülerinnen und Schülern im Deutschunterricht der Jahrgangsstufen 5 bis 9 (G8) bzw. 10 (G9) grundlegende sprachliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die sie am Ende der Jahrgangsstufe 9 bzw. 10 verlässlich und nachhaltig verfügen sollen.

Zugleich bereitet der Deutschunterricht in der Sekundarstufe I auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vor – vor allem dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler vertiefte methodische Kompetenzen im Umgang mit literarischen und Sachtexten sowie Medien erwerben. Insofern wird von ihnen erwartet, dass sie am Ende der Sekundarstufe 1 in allen vier Bereichen des Faches Deutsch über die geforderten Kompetenzen verfügen und Aufgabenstellungen von höherem Komplexitätsgrad sachgerecht bearbeiten können.

Zu den vier Bereichen des Deutschunterrichts gehören
• Sprechen und Zuhören
• Schreiben
• Lesen – Umgang mit Texten und Medien
• Reflexion über Sprache

Diese Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler beziehen sich
• im Bereich Sprechen und Zuhören auf die Argumentationsfähigkeit in Gesprächen und Diskussionen sowie bewusstes und reflektiertes Sprechen;
• im Bereich Schreiben auf das Verfassen argumentativer Texte und die Anwendung von Analyse- und Interpretationsverfahren bei literarischen Texten und Sachtexten;
• im Bereich Lesen – Umgang mit Texten und Medien auf die Kenntnis literarischer Texte und ihrer Gattungsmerkmale sowie auf den Umgang mit Sachtexten und medialen Texten;
• im Bereich Reflexion über Sprache auf die Verwendung elementarer Fachbegriffe der Wort- und Satzgrammatik, die Beschreibung und Analyse von Texten mit Hilfe einfacher Sprach- und Kommunikationsmodelle sowie die Erklärung von Grundproblemen der Sprachnorm, der Sprachvarietät und des Sprachwandels an geeigneten Beispielen.

Der Deutschunterricht der Sekundarstufe II baut auf den in den Stufen 5-9 bzw. 10 erworbenen Kompetenzen auf und vertieft diese. Er ist inhaltlich gebunden an die Vorgaben für das zentrale Abitur des Landes NRW.

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Physik

Das Fach Physik an der Viktoriaschule

Der Physikunterricht an der Viktoriaschule wird in der Sekundarstufe I halbjährlich pro Jahrgangsstufe unterrichtet. In der Regel findet der Unterricht an zwei Wochenstunden statt, nur zum Einstieg in der Klasse 6 sind drei Wochenstunden vorgesehen, während in der Klasse 10 eineinhalb Stunden pro Woche unterrichtet werden.

Thematisch ist der Unterricht über die Jahrgangstufen hinweg entsprechend der natürlichen Phänomene und ihrer technischen Anwendung organisiert. Dabei ist berücksichtigt, dass einige Themen für jüngere Schülerinnen und Schüler leichter zugänglich sind, während andere schon eine gewisse Erfahrung voraussetzen. Auch der thematische Fortschritt im Fach Mathematik ist in der Organisation berücksichtigt. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Inhaltsfelder:

Klasse

Inhaltsfelder

6

·    Wärme und Temperatur

·    Elektrischer Strom und Magnetismus

·    Schall

·    Licht

7

·    Optik

·    Sterne und Weltall

8

·    Bewegung

·    Kraft und Energie

·    Druck und Auftrieb

9

·    Elektrizität

10

·     Ionisierende Strahlung und Kernenergie

·     Energieversorgung

Besonders in der Sekundarstufe I wird Wert daraufgelegt, dass fachliche Inhalte mit den tagtäglichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler in der Begegnung mit Natur und Technik in Zusammenhang gebracht werden, so dass die Relevanz des Faches erfahrbar wird.

Der Unterricht ist deutlich experimentell orientiert. Für das eigenständige Arbeiten der Schüler steht ein großer Fundus an vorkonzipierten Schülerexperimentiersets zur Verfügung. Auch werden immer wieder Alltagsgegenstände zur Demonstration und Veranschaulichung herangezogen. Ein speziell für die Klasse 6 selbst zusammengestellter Baukasten zum Thema Strom und Magnetismus fördert sowohl das handwerkliche Geschick als auch den Entdeckergeist. Als Lehrwerk steht das Buch „Fokus Physik“ des Cornelsen-Verlags zur Verfügung.

Neben der thematisch inhaltlichen Ausbildung liegen weitere Schwerpunkte in der Systematik des Faches: Die Schülerinnen und Schüler werden Schritt für Schritt an ein wissenschaftliches Arbeiten, z.B. über Protokollierung ihrer Experimente, herangeführt. Dazu gehören auch der gezielt fachsprachliche Austausch mit Mitschülern und dem Lehrer und die Präsentation von Arbeitsergebnissen. Das Konzept der Modelbildung wird vertieft. Zudem rücken mit zunehmendem Alter auch die Bewertung und Einordnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in einen gesellschaftlichen Kontext in den Mittelpunkt.

Besonders in der Oberstufe gewinnt das fachsystematische Arbeiten mit dem Ziel einer wissenschaftspropädeutischen Ausbildung, besonders im Leistungskurs, an Bedeutung. Der Zusammenhang mit der Mathematik und anderen Naturwissenschaften wird stärker betont. Die Inhaltsfelder umfassen grundlegenden Teilgebiete der Physik:

Stufe

Inhaltsfelder

EF

·    Mechanik

·    Dynamik

·    Wellenmechanik

Q1-Q2

·    Wellenoptik

·    Elektrizität und Magnetismus

·    Atomphysik

·    Quantenphysik

·    Kernphysik

·    Elementarteilchenphysik

·    Relativitätstheorie

 

Grundsätzlich sind die Inhaltfelder in einem Grund- und Leistungskurs ähnlich, wobei der Grundkurs die Inhalte ausgehend von 25 Schlüsselexperimenten erarbeitet, während der Leistungskurs die Grundlagen zu diesen Experimenten vertieft. Der Unterricht wird unterstützt durch das Buch „Metzler Physik SII“.

In den vergangenen Jahren konnte in der Oberstufe immer ein Leistungskurs Physik angeboten werden, der von den Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse erfolgreich absolviert wurde.

An der Viktoriaschule wird der Unterricht von einer Kollegengruppe gestaltet, die neben einer umfassenden Erfahrung und Kompetenz auch einen großen Enthusiasmus für ihr Fach mitbringt. Angereichert wird diese Gestaltung durch verschiedene individuelle Komponenten, welche die Kollegen als Personen in den Unterricht einbringen. Diese sind neben privaten Hobbies auch und vor allem Erfahrungen in der universitären Forschung und der Wirtschaft, Engagement in Gemeinde, Umweltschutz, Gesellschaft und Kultur und der Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen der verantwortungsvoller Lebensgestaltung.

Wir als Fachgruppe möchte mit unserem Unterricht nicht nur gerne das Interessen an der physikalisch systematischen Betrachtung und Beschreibung der Natur fördern und das Wissen erweitern, damit unsere Schülerinnen und Schüler mit ihrer Ausbildung evtl. in dieser Richtung eine berufliche Perspektive finden. Sie sollten auch die Physik in ihrer Relation zu anderen Bereichen der Gesellschaft sehen lernen, wie anderen Wissenschaften, Religion, Kultur, Wirtschaft und Politik, damit ihr Wissen als Teil einer kompetenten Grundlage zur Teilhabe an gesellschaftlichen und sozialen Entwicklungen wirken kann. Mit der Faszination und der Freude an der Natur als Teil der Schöpfung erfährt dieses Wissen dann die notwendige Belebung.

Auf dieser Basis hoffen wir, einen umfassenden und bereichernden Unterricht anbieten zu können.

Schulinternes Curriculum im Fach Physik: