#Orientierungleben

Kategorien
Aktuelles

Einladung zu einem Vortrag von Herrn H.-J. Serwe über Edith Holländer

Am 25.02.2026 hält Herr Hans-Jürgen Serwe in der Burtscheider Buchhandlung DAS WORTHAUS nochmals – wie schon letztes Jahr in der Volkshochschule Aachen – einen bebilderten Vortrag über Edith Holländer, die bekanntlich 1906-1916 Schülerin der Viktoriaschule war.

Etwa die Hälfte der Plätze steht noch zur Verfügung. Anmeldung auf der Webseite möglich: https://www.worthaus-ac.de/veranstaltungen/.

Das obige Foto aus dem Schularchiv zeigt Edith Holländer in der Mitte mit Halstuch.

Edith Holländer, die Mutter von Anne Frank
Eine biografische Skizze

Bebilderter Vortrag von Hans-Jürgen Serwe mit anschließender Diskussion

Edith Holländer (1900-1945), die Mutter von Anne Frank, wurde als jüngstes von vier Kindern des Kaufmanns Abraham Holländer und seiner Frau Rosa Stern in Aachen geboren. Sie besuchte das Lyzeum der Viktoriaschule an der Warmweiherstraße und galt als „ruhig, intelligent, fleißig und hilfsbereit“.

Am 12. Mai 1925 heiratete sie in der Aachener Synagoge den elf Jahre älteren Bankierssohn Otto Frank. Das Paar zog nach Frankfurt, wo die beiden Töchter Anne und Margot geboren wurden.

1933 emigrierte die Familie nach Amsterdam und baute sich eine neue Existenz auf. 1942 tauchte die Familie dort unter, wurde aber 1944 verhaftet und deportiert. Wie ihre beiden Töchter Anne und Margot hat auch Edith die Shoah nicht überlebt. Sie starb entkräftet im Januar 1945 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.

Im Rahmen der 2024 erschienenen Festschrift „Viktoriaschule Aachen 1870-2020“ ist Hans-Jürgen Serwe der Biografie von Edith Holländer nachgegangen. Er zeichnet in seinem bebilderten Vortrag ihren Lebensweg nach und berichtet von seinen Recherchen.

Buchhandlung Das Worthaus, Gregorstraße 2, 52066 Aachen,
Mittwoch, 25. Februar 2026, 19:30–21:00 Uhr, Eintritt: 5,- €

Kategorien
Aktuelles

Ehemaliger bereichert den Unterricht

Zufällig standen kürzlich zeitgleich ähnliche Themen in meinem kath. Religionsunterricht der Jahrgänge 9 und Q1 an: Gleichnisse, Wunder Jesu, Reich Gottes. Genau in dieser Zeit hatte ich Kontakt mit einem ehemaligen Schüler, Philipp Jeschke, der inzwischen Philosophie und Geschichte auf Lehramt studiert hat. So kam es zu einer Idee für zwei gemeinsame Unterrichtsstunden, in denen zweitausend Jahre alte biblische Inhalte unmittelbar Relevanz für unsere heutige Lebenswelt erhalten sollten: Wie gingen die Menschen damals, wie gehen wir heute mit Menschen um, die nicht der sog. „Norm“ entsprechen?

(Jutta Nießen, Lehrerin)

Als ehemaliger Viktoriaschüler hatte ich, Philipp Jeschke, am letzten Freitag im Januar die Freude, in zwei Religionskursen an meiner alten Schule zu Besuch zu sein. Gemeinsam mit Frau Nießen, mit der ich selbst früher Religionsunterricht hatte, sprach ich mit den Schüler*innen über die Darstellungsweise von Behinderung und den Umgang mit behinderten Menschen in der Bibel. Trotz des hohen Alters biblischer Texte zeigen sie teilweise eindrücklich Parallelen zu heutigem Ableismus – der Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.

Das Nachdenken darüber, wie mögliche Handlungsalternativen damals hätten aussehen können, gibt zugleich Hinweise darauf, wie wir heute unsere Gesellschaft verändern müssten, damit tatsächlich alle Menschen an ihr teilhaben könnten. Die wichtigste Botschaft, die ich als Betroffener und Referent im Bereich Anti-Ableismus vermitteln wollte, ist:

Um Inklusion zu erreichen, müssen sich die gesellschaftlichen Strukturen ändern, nicht die Menschen, die von ihnen ausgegrenzt werden. Das gilt für die Schule sowie auch für alle anderen Bereiche unseres Zusammenlebens.

(Philipp Jeschke, ehem. Viktorianer)

Wir hatten uns zuvor schon mit Bibeltexten auseinandergesetzt und so fühlte sich die Stunde nicht fehl am Platz an und hat gut an den Unterricht angeknüpft.

Generell fand ich es schön, dass wir uns so auch andere Facetten der Bibel angeschaut haben und durch eine Brille auf die Texte geschaut haben, die man im Alltag leider nicht so oft benutzt. Zusätzlich haben wir gelernt, wie man zwischen verschiedenen Denkweisen über Behinderungen differenzieren kann, was ich gut mit in meinen Alltag genommen habe und meine eigene Denkweise zu Menschen mit Behinderungen stark ändern konnte.

(Fyn Hoffmann, Schüler Q1)

Kategorien
Aktuelles

Viktoria erforscht die Welt – Kinderkarnevalszug

Am Tulpensonntag war es wieder soweit: Unter dem Motto „Viktoria erforscht die Welt“ zogen wir im Kinderkarnevalszug bei schönstem Sonnenschein durch Aachen! ☀️
Gut gelaunt und ausgestattet erforschten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Länder rund um den Globus… 🌎

Vielen Dank an alle Beteiligten für ihr großes Engagement und bis zum nächsten Jahr ein dreifaches „Viktoriaschule Alaaf!!“ 🥳

Kategorien
Aktuelles Informatik

Viktoria beim Informatik-Biber erfolgreich!

Der Informatik-Biber ist Deutschlands größter Online-Schülerwettbewerb im Bereich Informatik.

Das Online-Quiz mit spannenden Knobelaufgaben fördert das informatische Denken.

Dieser findet bundesweit immer im November in einem Zeitraum von zwei Wochen statt, indem in der ersten Woche mithilfe des Probe-Bibers ein erster Einstieg erfolgt und in der zweiten Woche der eigentliche Biber-Wettbewerb beginnt. Dabei gilt es je nach Altersstufe eine bestimmte Anzahl an informationstechnologischen Aufgaben am Computer zu bearbeiten.

Deutschlandweit nahmen dieses Jahr erstmals ca. 580.960 Schülerinnen und Schüler daran teil, was nach letztem Schuljahr mit ca. 540.000 Schülerinnen und Schülern wieder einen neuen Teilnahmerekord bedeutete.

An der Viktoriaschule haben in diesem Schuljahr 108 Schülerinnen und Schüler aus allen sechsten Klassen, der Informatik-AG der 7. und 8. Klasse und des WP-II-Kurses teilgenommen und besonders gut abgeschnitten.

Foto Informatik-Biber Februar 2026

Insgesamt gab es 

  • 4-mal den 1. Platz,
  • 12-mal den 2. Platz und
  • 41-mal den 3. Platz.

Wir gratulieren ganz herzlich Lena Maienschein (6a), Noah Wiswedel (6a), Stephanie Al Essa (6b), Josef Eggert (6b) und Ella Gremmels (6b) zum 1. Platz. Die fünf dürfen sich über ein Kartenspiel freuen.