#Orientierungleben

Digitaler Rundgang

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

herzlich willkommen zu unserem digitalen Rundgang durch unsere Schule!

Wir laden Sie und Euch herzlich ein, unsere Schule auf der folgenden Seite kennenzulernen.

Viel Spaß und hoffentlich viele interessante, spannende und anregende Eindrücke!

Bis hoffentlich bald,

David Krause und Birgit Morjan-Drees

Was unsere Schülerinnen und Schüler an Viktoria schätzen, erfahren Sie in unseren „Grünes Sofa“-Videos.

Unterstufe

Oberstufe

Die Unterstufe: Ein Tag unserer Schülerinnen und Schüler

Unsere Schülerinnen und Schüler haben für Sie ein kleines Quiz vorbereitet. In unserem ersten Video können Sie in einen ganz normalen Tagesauflauf reinschnuppern. Spitzen Sie Ihre Ohren und schauen Sie genau hin – die Fragen aus dem Quiz beziehen sich auf dieses Video!

Quiz-Fragen

Fragen unserer Schülerinnen und Schüler

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Unsere Schule

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Fremdsprachen

Besondere Angebote / Silentium

Hier können Sie sich die Präsentation im PDF-Format runterladen

SV - Schülerinnen- und Schüler-Vertretung

Oase

Schulsanitätsdienst

Von der Schürfwunde auf dem Schulhof, Unfällen im Sportunterricht, bis hin zu akuten Erkrankungen von Schüler*innen und Lehrkräften wie etwa einem Asthma-Anfall oder einer Kreislaufschwäche, die Schulsanitäter sind an der Viktoriaschule die Ansprechpartner*innen, wenn es um Erste Hilfe geht und übernehmen mit ihrem Dienst große Verantwortung für sich selbst und andere.


Seit 2012 gibt es an der Viktoriaschule den Schulsanitätsdienst. In Zusammenarbeit mit der Johanniter-Jugend werden jedes Jahr Schüler*innen des 7. Jahrgangs zu qualifizierten Ersthelfern ausgebildet.


Die Schulsanitäter organisieren sich weitestgehend selbstständig. So wird der Schulsanitätsdienst von den Schüler*innen selbst geleitet. Unterstützung erhalten sie dabei von den Jugendgruppenleiter*innen der Johanniter sowie der betreuenden Lehrkraft, Herrn Lausch.

Aufgaben und Leistungen:

Projektunterricht

Besichtigung des Konzentrationslagers Auschwitz

Jährlich findet eine Fahrt unserer Schule zum Konzentrationslager Auschwitz statt. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist dies immer ein sehr bewegender Moment. Einige Impressionen der Fahrt, das Gespräch vor Ort mit einem Zeitzeugen und die Empfindungen der Schülerinnen und Schüler stellen wir Ihnen in diesem Video vor (37 Minuten)

Musik-AG

Chormusik

Unterstufenchor

Orchester

Bigband

Zirkus-AG

Fremdsprachen an der Viktoriaschule

Englisch

Englisch in der Unterstufe

Englisch in der Mittelstufe

Französisch

Französisch in der Sekundarstufe 1

Französisch in der Sekundarstufe 2

Der kleinste Leistungskurs an Viktoria präsentiert: Poetry Slam à la française

Was bedeutet arbeiten für mich?


Jeden Tag werde ich Geld verdienen,
um meine Familie und Kinder zu finanzieren.
Mein Lebensstandard soll sein ein Schmaus,
was ich dafür brauch, ist ein Tisch, Stuhl, Bett und ein Haus.


Es ist klar, man muss arbeiten sehr viel,
aber meine Tätigkeiten zu mögen, ist mein Ziel.
Ein Job, der von meinen Fertigkeiten profitiert,
ist ein guter Grund, dass man es probiert.


Ein Teil des Systems möchte ich sein,
Ja, die Vorstellung ist fein.
Arbeiten für unsere Wirtschaft,
macht mich mit meiner Identität, zu einem Teil unserer Gesellschaft.


Meine Kenntnisse zu verbessern,
das gibt mir eine Möglichkeit.
Befördert werden, bedeutet für mich Freiheit,
denn das bringt meine Persönlichkeit weit.


Aber alles kann sich verändern plötzlich.
Man kann seinen Job verlieren,
den Verlust des Ansehens seiner Kinder akzeptieren,
doch dies ist kein Leben für mich.


Aber wenn dies ist der Fall,
beinhaltet dies einen großen Knall.
Es stellt eine neue Möglichkeit dar,
um neue Dinge zu lernen und sich zu verbessern sogar.

Ich habe dir nun erzählt, was Arbeit bedeutet für mich,
kannst du mir erzählen, was Arbeit bedeutet für dich?

freie Übersetzung von Audio 3

Latein

Spanisch

Spanisch in der Mittelstufe

Spanisch in der Oberstufe

Digitale Präsentation weiterer Fächer

Alle Fächer, die an der Viktoriaschule unterrichtet werden, finden Sie auch über unser Menü „Schulleben – Fächer“ oder Sie öffnen die Fächer der Viktoriaschule direkt hier (Link öffnet in einem neuen Fenster/Tab, so dass Sie weiter auf dieser Seite bleiben)

Die Fächer-Präsentation ist in alphabetischer Reihenfolge

Biologie

Chemie

Deutsch

Die geheime Oase - ein Märchen aus der Klasse 5b

Im Rahmen des Deutschunterrichts in der 5. Klasse werden neben dem Erkunden der eigenen Schule, dem Erzählen der ersten Eindrücke in Form von Briefen und dem Kennenlernen der Mitschüler z.B. in Partnerinterviews im ersten Halbjahr Märchen behandelt, um auch im Sinne eines sanften Übergangs an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen, die dieses Thema schon aus der Grundschule kennen. Dabei schauen wir uns typische Merkmale eines Märchens, dessen Aufbau und die charakteristischen Figuren an. Neben klassischen Märchen, die wir gemeinsam lesen, müssen die Schülerinnen und Schüler Anfänge ihnen unbekannter Märchen sinnvoll fortzusetzen und haben Gelegenheit, eigene Märchen zu verfassen.
Das folgende Märchenhörspiel „Die geheime Oase“ entstand innerhalb dieser Unterrichtsreihe in der 5b und wurde von Ole Parma verfasst. Gemeinsam haben wir sein Märchen mit verteilten Stimmen eingesprochen. Viel Spaß damit!

„Die geheime Oase“ – ein Märchen von unseren Schülerinnen und Schülern fortgesetzt

Sprechende:

Erzähler: Ole Parma
Prinzessin: Hanna Heine
Taube: Helene Schubert
Bäcker/ Prinz: Klara Breuer
Mann in Backstube/ Drachenwolf: Lasse Spieker
Mann in Backstube/ böser Zauberer: Carlo Budde

Hörspiele Projektwoche 2017 (damals Klasse 5b)

Erdkunde

Erdkunde in der Sekundarstufe 1 - Gut Paulinenwäldchen - Exkursionsbericht

Am 06.11.2020 haben wir eine Exkursion im Fach Erdkunde (in dem wir gerade das Thema Landwirtschaft haben), zum Gut Paulinenwäldchen in Aachen-Berensberg unternommen. Eine Exkursion ist so etwas wie ein Ausflug zum Unterricht.

andwirtschaft ist, wenn man zum Beispiel Tiere hält, deren Fleisch, Milch oder Eier man verkaufen kann. Außerdem bauen viele Landwirte auf Feldern Obst, Gemüse oder Getreide an, welches sie dann ernten und verkaufen können.
Das Gut Paulinenwäldchen ist ein Bio-Bauernhof. Im Unterschied zur „herkömmlichen Landwirtschaft“ werden hier die Tiere artgerechter gehalten. Sie haben beispielsweise mehr Platz. Und es wird auf den Einsatz von chemischen Dünger oder Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Das ist besser für die Tiere und die Umwelt.

Wir haben uns am Gut Paulinenwäldchen mit unserer Führerin getroffen und sind dann mit ihr zur Klosterwiese gegangen. Dort konnten wir unsere Rucksäcke abstellen. Danach sind wir zu den Rindern gegangen, über die uns unsere Führerin viel erzählt hat. Auf diesem Bauernhof werden so genannte Limousin-Rinder gehalten, eine Rinderrasse aus Frankreich. Auf dem Hof gibt es ungefähr 30 Mütterkühe, die jedes Jahr ein Kalb bekommen. Die Kälber werden nach einem halben Jahr von der Mutter getrennt und in einen anderen Stall verfrachtet. Im Mutterkuhstall gibt es mehrere Nebenboxen. In denen bekommen die Mutterkühe ihre Kälber, da die Mutterkuh es nicht mag, wenn andere Kühe zuschauen. Als Futter bekommen die Kühe Silage. Das ist haltbar gemachtes Grünfutter. Das Futter wird vom Bauernhof selbst angebaut.

Anschließend sind wird zu den Schafen und zu Specki, dem Hängebauchschwein gegangen. Wir durften Specki und die Schafe füttern. Danach sind wir zu den anderen Schweinen gegangen. Hier durften wir nicht so nah heran, weil die Gefahr zu groß war, dass wir Erreger der Schweinepest unbemerkt mit in den Stall bringen. Die Schweinepest ist eine Krankheit, die nicht für uns Menschen, aber für die Schweine sehr gefährlich ist. Schweine sind neugierige und spielerische Tiere. Sie können gut riechen, aber dafür nicht so gut sehen. Schweine sind Allesfresser (wie wir Menschen).

Anschließend sind wir noch zu den Hühnern gegangen. Es gibt zwei Käfige, in denen jeweils 100 Hühner untergebracht sind. Sie dürfen von 10h bis 18h auf das Außengelände. In der restlichen Zeit müssen sie im Stall bleiben. Sie sollen dann auch die Eier legen. Wir durften auch auf das Außengelände der Hühner. Wir haben sie mit Spinat gefüttert und versucht, sie zu streicheln (was uns nicht so gut gelungen ist). An der Farbe der Ohren erkennt man, ob sie braune, weiße oder grüne Eier legen. Danach sind wir noch zu einem Feld gegangen, auf dem wir Kartoffeln ernten durften, die wir später aufgeteilt haben. Das hat Spaß gemacht und wir haben über 200 Kartoffeln geerntet.

Dann sind wir wieder zur Schule gefahren.

Für Euch haben wir noch einige Bilder von der Exkursion zusammengestellt. Auch ein Quiz haben wir entwickelt. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr es gerne spielen. Ihr findet es unter dem Link:

https://kahoot.it/challenge/05565284?challenge-id=13e299ba-7138-4417-9b1a-d47931b38f0c_1604838672137

Viel Spaß!
Eure Klasse 6b der Viktoriaschule Aachen 🙂

Erdkunde in der Sekundarstufe 2 - Exkursionsbericht der Q1 zum Strukturwandel

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Im Folgenden wollen wir euch über unsere Erdkundexkursion am 29.10.2020 nach Duisburg berichten:
Morgens versammelten wir uns langsam in der Eingangshalle des Aachener Hauptbahnhofs. Um 9:13 Uhr fuhr dann unser Zug in Richtung Mönchengladbach, wo wir in unseren endgültigen Zug nach Duisburg umstiegen. Wir alle hatten die Erwartung, dass der Landschaftspark Nord ein mit Pflanzen überwucherter Park sei, in dem vereinzelte Reste des ehemaligen Hüttenwerks Meiderich vorzufinden sind. Als wir aus der S-Bahn stiegen, wurden wir jedoch vom Gegenteil überrascht: das Hüttenwerk war fast noch komplett erhalten! Kurz danach ging dann unsere Führung durch den Park los. Dort erfuhren wir, dass Duisburg eine von der Montanindustrie geprägte Stadt ist, welche aufgrund der Stahl- und Kohlekrise Ende des 20. Jahrhunderts die Produktion und Weiterverarbeitung einstellen musste.

Um es für euch leicht zu erklären: die Montanindustrie umfasst die Tätigkeiten in den Bereichen rundum Kohle, Stahl und Eisen.

Ursprünglich wurde der Landschaftspark Nord zur Verarbeitung und zum Transport von Eisen genutzt, heute jedoch existieren hier zahlreiche Freizeitangebote für Touristen und Bewohner der Stadt Duisburg, um besonders die Denkmalerhaltung der alten Industriegebäude abzusichern. Darunter ein riesiges Tauchbecken, ein Outdoor-Kino , ein Hochseilparcours und ein Klettergarten, welcher unter anderem für die Ausbildung von Rettungskräften zur Verfügung steht.
Von den ehemals fünf Hochöfen des Meidericher Hüttenwerks sind heute noch drei erhalten, zwei baute man nach der Beschädigung durch den zweiten Weltkrieg nicht mehr auf. Ihr könnt euch das so vorstellen: Mitten im Park steht ein ca. 70 Meter hoher Ofen, in dem das Eisen früher auf mehrere Tausend Grad Celsius erhitzt wurde, damit es seine flüssige Form annimmt.

Erdkunde_Sek2_1

Durch eine Öffnung am unteren Teil des Hochofens schoss mehrmals am Tag das flüssige Eisen heraus und wurde von den Arbeitern dort weiterverarbeitet und getestet.

Wusstet ihr schon, dass die Arbeiter dort unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen litten? Nicht nur die extreme Hitze, sondern auch zahlreiche Verbrennungen aufgrund von mangelnder Schutzbekleidung machten ihnen zu schaffen.

Stufe um Stufe erklommen wir diesen Hochofen, bis wir oben angelangten und eine schwindelerregende Aussicht genossen. Trotz Wind und Kälte, konnten wir bis nach Essen, Oberhausen und Bochum schauen.

Nachdem wir heil unten ankamen, führte uns der Weg zur Emscher, einem Fluss der früher als Entsorgungsstelle für Abwässer genutzt wurde. Heutzutage tut die Stadt ihr Bestes um diesen Fluss erneut zum Leben zu erwecken (dies nennt man Renaturierung). Als wir wieder am Eingang waren, beendete unsere freundliche Führerin die Tour.
Uns hat es hier sehr gut gefallen und wir können euch empfehlen den Landschaftspark zu besuchen. Der Eintritt ist kostenlos und der Zugang zum Hochofen 5 ist jederzeit geöffnet. Besonders in der Dunkelheit werden hier die Gebäude und die Natur beleuchtet, was eine schöne Atmosphäre erzeugt.

Anschließend an die spannende Führung durch den Duisburger Landschaftspark fuhren wir mit der S-Bahn in die Innenstadt, um zum Innenhafen der Stadt zu gelangen.
Von dort aus zogen wir in Kleingruppen los, um Nachweise für den Strukturwandel der Stadt Duisburg zu sammeln und festzuhalten.

Ein Strukturwandel beschreibt den Wandel einer Stadt oder Region, die sich in ihren Arbeitsbereichen verändert. Bezogen auf das Beispiel von Duisburg ist zu sehen, dass sich die Tätigkeiten in der Montanindustrie zu Dienstleistungsberufen, darunter Logistik, Werbung und Forschung entwickelt.

Der Innenhafen zeigt diese Veränderungen deutlich, zum Beispiel anhand der heutzutage unbenutzten Schienen auf den Fußgängerwegen und einem Lastenkran, der sich an einem Steg befindet. Ebenfalls wurde eine ehemalige Mühle, um genau zu sein die „Küppersmühle“, in ein Museum umgewandelt. Im Innenhafen gibt es eine Vielzahl an Restaurants und Bars, jedoch auch eine Reihe von großen Gebäuden mit leerstehenden Büros.

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Wir machten uns auf den Weg in die Fußgängerzone Duisburgs. Schon von weitem erkannten wir eine riesige goldene Leiter, die in den Himmel ragte.
Diese Leiter gehörte zu dem Einkaufszentrum „Forum“. Insgesamt umfasst die Innenstadt Duisburgs drei Einkaufszentren, darunter eines mit vielen Leerständen. Leerstehende Geschäfte lassen sich in der gesamten Fußgängerzone auffinden. Dies lässt sich eventuell auf die hohe Arbeitslosenquote zurückführen, welche uns anhand von einigen obdachlosen Menschen aufgefallen ist.
Zum Schluss gingen wir zu Fuß zum Bahnhof und setzten uns mit Gedanken an den vergangenen Tag in den Zug.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass uns diese Erkunde Exkursion einige aufschlussreiche Erkenntnisse geliefert hat und uns das Thema „Strukturwandel“ deutlich näher gebracht hat.

Text: Charlotte Kops, Inga Hülsebusch, Juliana Renn
Fotos: Grégory Mehr

Geschichte

Bericht: Exkursion der Geschichtskurse der Jahrgangsstufe Q1 nach Ypern (Belgien) zu Origi­nalschauplätzen des Ersten Weltkriegs

Am 13.06.2018 sind der Grundkurs und Leistungskurs Geschichte der Jahrgangsstufe Q1 nach Ypern gefahren, um sich verschiedene Aspekte des Ersten Weltkriegs anzuschauen. […] Als erstes besichtigten wir das „In Flanders Fields Museum“, wo uns ein Museumsführer durch das Museum begleitete und uns die wichtigsten Aspekte der Ausstellung zum Ersten Weltkrieg erklärte. Oben auf dem Turm des Museums wurden von drei Gruppen des Leistungskurses jeweils ein Referat über die vier Flandernschlachten gehalten. Hier oben fiel es uns einfacher, das Ausmaß und die örtlichen Gegebenheiten zu erfassen. In dem Museum wurden uns die Strategie der Kriegsmächte, die Ausrüstung, das Leben der Soldaten, das Ausmaß an Zerstörung sowie auch das Leid der Menschen aufgezeigt. Auch durch die moderne Einrichtung und die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, war das Museum auf die jeweiligen individuellen Interessen zugeschnitten. Ein elek­tronisches Armband, welches jeder Besucher bekam, ermöglichte uns dieses. Speziell waren wie Pyramiden aufgebaute Wände, in denen Bilder von Toten und stark Verletzten wie zum Beispiel Menschen, die von Granatensplittern getroffen wurden, ausgestellt waren. Anschließend hatten wir eine halbstündige Pause, die viele nutzten, um sich Essen oder Trinken zu kaufen und sich unterein­ander über das Erfahrene und Gesehene auszutauschen. Nach der Pause fuhren wir weiter zu einem deutschen Soldatenfriedhof namens Langemark. Auf dem Friedhof wurden von dem Leistungskurs und dem Grundkurs Referate über dessen Geschichte und den mit ihm verbundenen Mythos gehalten. Insgesamt wurden mehrere deutsche Soldaten­friedhöfe auf diesem Friedhof zusammengelegt, was dazu führte, dass viele Soldaten nicht identifi­ziert werden konnten. Der eigentliche Friedhof ist von den zusammengelegten Friedhöfen gut zu unterscheiden, da man ein paar Treppenstufen hochgehen musste, um auf den neuen Teil zu gelan­gen. Die Gräber sind durch eine Steinplatte auf dem Boden gekennzeichnet, auf denen, solange es bekannt ist, Name, Rang und Todesdatum stehen. In dem neuen Teil stehen noch drei Schutzbunker. Der nicht zusammengelegte Teil des Friedhofs wird durch viele alte Bäume beschattet. Direkt am Anfang des Friedhofs befindet sich ein Massengrab, wo fast 25.000 Soldaten liegen. Vor dem Mas­sengrab stehen vier Statuen, die trauernde Soldaten darstellen. In Langemark liegen ungefähr 45.000 deutsche Soldaten, wovon 30.000 nicht identifiziert wurden. Aufgrund der schlichten Ge­staltung des Friedhofs und den großen Bäumen wirkt dieser Friedhof sehr bedrückend. Im Kontrast dazu steht der englische Soldatenfriedhof, Tyne Cote Memorial, den wir im Anschluss besuchten. Dieser ist mit weißen Grabsteinen, Rosen und vielen anderen bunten Blumen, einem erhöhten Kreuz in der Mitte des Friedhofs und hohen weißen Steintafeln mit Namen, die in einer Wand als Eingang dienen, deutlich anders gestaltet. Im Gegensatz zum deutschen Soldatenfriedhof hat jeder Soldat ein Einzelgrab, wo auch der Name und die Einheit steht, in der der Soldat gedient hat. Dieser Fried­hof wirkte auf uns viel freundlicher. Nach der Besichtigung des Friedhofs haben wir die Rückfahrt angetreten, auf der viel über die Tagesexkursion geredet und diskutiert wurde.
Die Exkursion hat uns […] durch die verschiedenen Stationen [die Thematik des Ersten Weltkriegs] gut näher gebracht und uns das Ausmaß verdeutlicht. Die Exkursion hat uns insgesamt gefallen und wir wür­den es den folgenden Geschichtskursen in der Q1 weiterempfehlen, die Exkursion zu machen, da das Thema mit praktischen Aspekten den Unterricht interessanter macht und unterstützt.

Aileen Dovern und Thales Ranke (Geschichtsleistungkurs)

Kunst

Mathematik

Mathematik in der Sekundarstufe 1

Mathematik in der Sekundarstufe 2

Physik

Religion

Leistungskurs Religion an der Viktoriaschule

Die Klasse 5c erklärt die Bibel

Projektergebnis der Klasse 7b